Mosaik im Petersdom in Rom

Lebensabriss des Gründers

 

 

 

 

 

Antonius Maria Claret wurde 1807 in Sallent (Spanien) geboren. Er war zuerst Weber und wurde dann Priester. Seine Berufung sah er darin, mit all seinen Möglichkeiten daraufhin zu wirken, dass die Menschen „Gott kennen lernen, ihn lieben und ihm dienen“ (Autobiographie). Als Volksmissionar widmete er sich außerordentlich engagiert der Verkündigung der Frohen Botschaft in Wort und Schrift. Am 16. Juli 1849 gründete er in Vic bei Barcelona die Kongregation der „Missionare, Söhne des Unbefleckten Herzens der Seligen Jungfrau Maria“, auch Claretiner genannt. 1850 wurde Claret Erzbischof von Santiago in Kuba, 1857 Beichtvater der Königin Isabella II. von Spanien in Madrid. Am I. Vatikanischen Konzil war er als Konzilsvater beteiligt. Er starb in der Verbannung in Fontfroide (Südfrankreich) am 24. Oktober 1870. Papst Pius XII. hat ihn 1950 heilig gesprochen. Claretiner wirken heute weltweit in über 60 Ländern. weiterlesen