Eine Schneiderausbildung für junge alleinerziehende Mütter

 

Alleinerziehende leisten Bemerkenswertes: Sie sind für die Erziehung und Betreuung ihrer Kinder zuständig und müssen „nebenbei“ auch noch arbeiten, um die eigene Versorgung und die ihrer Kinder sicherzustellen. Nicht selten wird das Geld trotz aller Anstrengungen knapp, selbst in einem Land wie Deutschland, in dem der Sozialstaat seine Unterstützung anbietet.

 

Wie viel schwerer haben es Alleinerziehende erst in einem Land wie dem Kongo! Hier fehlt nicht nur die staatliche Unterstützung gänzlich, sondern es kommen noch die vielfältigen Probleme der Armut hinzu. Alleinerziehende Frauen, die oft schon früh Mutter geworden sind, werden in die Prostitution gezwungen, um sich und ihre Kinder versorgen zu können.

 

Auch in der Claretiner-Pfarrei St. Ignace (Diözese Kikwit), die Pater Franz Winkler vor 25 Jahren eröffnet hat, gibt es alleinerziehende Mütter, die sich selbst überlassen sind. Die Mitbrüder haben beschlossen, speziell diesen Frauen eine Ausbildung zu Schneiderinnen anzubieten, um ihnen dadurch den Weg aus der Armut zu ermöglichen. – Dürfen wir auf Ihre Unterstützung hoffen?

 

So können Sie helfen: Eine Rolle Stoff kostet 30 Euro, eine einfache Nähmaschine bekommt man im Kongo um rund 100 Euro, eine Stickmaschine liegt bei 380 Euro. – Vergelt’s Gott für Ihre Gabe zugunsten des Ausbildungsprojekts für die alleinerziehenden Mütter.