Ältere Notizen

Seligsprechung unserer Märtyrer von Sigüenza, Fernán Caballero und Tarragona


Kardinal Angelo Amato sprach im Auftrag von Papst Franziskus am 13. Oktober in Tarragona (Spanien) 522 Märtyrer aus dem spanischen Bürgerkrieg selig. Unter ihnen waren auch 23 Claretiner. In einer Feier mit über 100 Bischöfen und über tausend Priestern wurden sie alle zur Verehrung zugelassen und als Modelle des Christlichen Lebens vorgestellt. Unter den neuen Seligen ist auch die Benediktinergemeinschaft vom El Pueyo (Barbastro).


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Am Abend zuvor fand in Vic mit der Generalleitung der Claretiner, einigen Claretinerbischöfen, Provinziälen, Mitbrüdern und Laien ein vorbereitendes Gebet statt. Dabei wurden alle neuen Claretiner-Märtyrer vorgestellt. Unter ihnen sind 16 junge Mitbrüder, der jüngste von allen mit 20 Jahren und unsere Martyrer aus Tarragona: eher in gehobenem Alter, der älteste war 76 Jahre alt. Die jungen Mitbrüder bereiteten sich auf das Leben als Missionar vor, bei den älteren gab es einige, die aus den Missionen zurückkamen. Beeindruckend ist ein Bruder, der bei seinem kranken Mitbruder blieb, um ihn zu versorgen, beide wurden seliggesprochen. Die Seliggesprochenen zeichnet ein großer Gemeinschaftsgeist aus.


Einer unserer Seminaristen war Kolumbianer, deswegen waren auch einige aus Kolumbien angereist. Sie freuten sich auf die Seligsprechung, zu der 20.000 Personen zugelassen waren. Auch Familienangehörige der Seligen waren anwesend und waren stolz auf ihre Familienmitglieder. Uns Claretiner verpflichtet dieses Erbe, den Glauben treu zu bekennen und unseren Mitmenschen Vergebung zu zusprechen.


Der Gedenktag mit den anderen 499 Seligen ist am 6. November.


von P. Stefan Wolf CMF

Claretiner auf der Frankfurter Buchmesse


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Dieses Jahr war die „CLARET Publishing Group“ (Claret Verlagsgruppe) wieder einmal auf der Frankfurter Buchmesse, vom 09. bis zum 13. Oktober, vertreteten.

Brasilien war mit dem Motto „Ein Land voller Stimmen“ das Gastland der Frankfurter Buchmesse. An über 7.500 Ständen waren mehr als 100 Länder vertreten.

Der Stand der Claretiner war einer der Meistbesuchten, da das „Claretian Publishing House“ in Argentinen sich die Rechte an den Büchern von Kardinal Jorge Mario Bergolio, vor seiner Wahl zum Papst Franziskus, gesichert hatten.


Claretiner-Bischof erhält Menschenrechtspreis

 

Seit 1968 lebt unser spanischer Mitbruder Pedro Casaldáliga in Nordbrasilien. Trotz zahlreicher Morddrohungen setzt sich der mittlerweile emeritierte Bischof weiter für die Rechte der brasilianischen Ureinwohner ein.

 

Nun wurde dieses Engagement von Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff mit dem Menschenrechtspreis ausgezeichnet. Wenige Tage vor der Preisverleihung musste Casaldáliga auf Anraten der Polizei sein Haus in Sao Felix do Araguaia verlassen. Neue Morddrohungen seitens illegaler Siedler, die das Land der Xavante-Indianer besetzen, waren ausschlaggebend für diesen Schritt.

 

Mehr über das Leben von Bischof Pedro Casaldáliga erfahren Sie hier.



Verein „SHiP“ gegründet

 

Am 27. Oktober wurde in unserem Haus in Würzburg der Verein „SHiP – Selbst-Hilfe in Partnerschaft“ gegründet. Der Namenszusatz „Freunde und Förderer der Claretiner“ lässt erkennen, dass die ehrenamtlich tätigen Mitglieder in Ergänzung zur Missionsprokura tätig werden wollen. Fundraising und der Ausbau unseres Freiwilligendienstes sind zwei Schwerpunktthemen, mit denen man sich künftig befassen will. Wir Claretiner freuen uns über das Engagement und wünschen dem Verein alles Gute. – Weitere Informationen erhalten Sie von unserer Missionsprokura. Die Kontaktdaten finden Sie nebenstehend.



Goldenes Professjubiläum

von Bruder Karl-Heinz Geyer CMF

 

Am Fest Mariä Geburt feierte Bruder Karl-Heinz Geyer sein 50jähriges Ordensjubiläum. In der Kapelle des Altenheims „St. Thekla“, das in Nachbarschaft zu unserem Haus in der Wölffelstraße liegt, konnten die Gottesdienstbesucher gemeinsam mit dem Jubilar Gott für 50 Jahre Leben als Brudermissionar danken.

 

Pater Provinzial Stefan Wolf CMF dankte in seiner Ansprache für die vielfältigen Dienste von Bruder Karl-Heinz Geyer, insbesondere für die Missionsprokura und die Hausgemeinschaft in Würzburg. Von seinem Können als Fotograf profitieren Mitbrüder wie Wohltäter gleichermaßen. Die Doppelkarten mit Bildmotiven von Bruder Karl-Heinz sind über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt und beliebt. Selbst die Gefangenen in der Haftanstalt von Granada in Spanien schätzten die Karten, so Pater Provinzial.

 

Für eine festliche musikalische Umrahmung sorgte der Würzburger Domchor, in dem Bruder Karl-Heinz viele Jahre Mitglied war. Ebenfalls im Rahmen des Festgottesdienstes legte Frater Peter Hänle seine Professerneuerung ab.



           

 

Pater Josef García-Cascales verstorben

 

Ebenfalls am Fest Mariä Geburt verstarb unser Mitbruder Pater Josef García-Cascales im Alter von 84 Jahren in Wien. Er brachte im Jahr 1960 die Cursillo-Bewegung in den deutschsprachigen Raum. Mit seiner gutherzigen Art konnte unser Mitbruder mit spanischen Wurzeln unzähligen Menschen das Kernanliegen des Cursillo nahebringen: Gott ist die Liebe. In dankbarer Erinnerung werden ihn alle behalten, die er durch seine dreitätigen Glaubenskurse innerlich berühren und für Gott (neu) begeistern konnte.

 

„Sein außerordentliches Charisma vermittelte tausenden Menschen die Liebe als zentrale Botschaft des christlichen Glaubens. Unverbrüchliche Treue zur Kirche hinderte ihn nicht, Krisen wahrzunehmen und Kritik offen auszusprechen", so heißt es in einer Aussendung der katholischen Erneuerungsbewegung. Noch mehr Menschen erreichte Pater Josef durch seine Bücher und Schriften, von denen viele in großen Auflagen gedruckt wurden.

 

Mehr über Pater Josef García-Cascales erfahren Sie auf seiner Homepage www.haus-claret.at.

Mehr zum Glaubenskurs finden Sie auf www.cursillo.de.



Pater Kömm feiert goldenes Priesterjubiläum

 

Beim Festgottesdienst am 24. Juni war die Kirche in Würzburg-Rottenbauer gut gefüllt, so wie es Pater Georg Kömm CMF aus dem Kongo kennt.

 

Von 1963 bis 2002 tat der Jubilar als Missionar im Kongo seinen Dienst für Gott und die Mitmenschen. Seit seiner Rückkehr hat er verschiedene Aufgaben in unserem Haus in Würzburg übernommen. Unter anderem scannte er alle Berichte, die seit 1962 in unserer Missionszeitschrift "Echo mit Herz-für-alle" erschienen sind, um sie später zu drei Bänden zusammenzustellen. Die ersten Exemplare, frisch gebunden von der Buchbinderei Bauer, bekam der Jubilar am Tag des Festes von Pater Provinzial Stefan Wolf CMF überreicht.

 

Lokale Berühmtheit erlangte Pater Kömm unter Kongolesen vor allem durch seine Bauten. In erster Linie Kirchen aber auch andere Bauwerke wie Brücken zeugen heute noch von seinem Einsatz. Mehr dazu finden sie hier.



Mehr zur Arbeit der Claretiner im Kongo finden Sie auf dieser Seite unter Claretiner in der Welt und Aktuelle Entwicklungsprojekte.

 

Ausdrücklicher Wunsch Gaudís

 

Die „Sagrada Família“ in Barcelona ist ein grandioses Bauwerk. Bei einer exklusiven Führung für Angehörige der Claretiner teilte man uns nun mit, dass als erste Statue an der Außenfassade des Gotteshauses die des heiligen Antonius Maria Claret (linke Statue auf dem Foto) angebracht wurde. So sei es der ausdrückliche Wunsch von Architekt Antoni Gaudí i Cornet (†10. Juni 1926) gewesen.