Freiwilligentreffen 2017

Am Freitag, dem 23. Juni kamen wir ganz entspannt in Würzburg an, wo gleich ein freudiges Wiedersehen und Kennenlernen stattfand. Drei neue und fünf zurückgekehrte Freiwillige kamen zusammen, dazu Benjamin Tremmel und etwas später Clara Dunkel, die das Treffen zum fünften Mal in Folge organisierten. Abends saßen wir zusammen am Stadtstrand, probierten den Würzburger Wein und erzählten von unseren Berufen, Erfahrungen und Zukunftsplänen. Gefreut hat uns vor allem, dass der stellvertretende Generalmissionsprokurator aus Rom Pater Lord Winner, der gerade zu Besuch in Würzburg war, Interesse am Freiwilligenprogramm zeigte und uns zum Stadtstrand begleitete.

Nach einer erholsamen Nacht und einem guten Frühstück setzten wir uns am Samstagmorgen zu einer gemeinsamen Runde zusammen. Jeder hatte einen Gegenstand dabei, welchen er entweder aus dem Ausland mitgebracht hatte, oder den er auf jeden Fall mit in das soziale Projekt nehmen möchte. So hatte die Freiwillige Evelyn einen Rosenkranz dabei, den sie von einer Patientin aus Sumanahalli geschenkt bekommen hatte. „Etwas von jemandem zu bekommen, der selber nichts hat, und dann noch den Rosenkranz, der ihr so wichtig war, ist ein ganz besonderes Geschenk.“

In der Mitte unseres Stuhlkreises stand ein kleines Baobab-Bäumchen, das bereits letztes Jahr Bestandteil des Treffens war. Wir bewunderten den kleinen Baum, der aus einem Sozialprojekt im Senegal stammt. Letztes Jahr war er noch komplett kahl, dieses Jahr beeindruckte er mit vielen grünen Blättern. Es war schön zu sehen, wie weit der Baum und ja auch wir in einem Jahr gewachsen waren, und es macht uns bereits gespannt, wie weit wir nächstes Jahr sein werden.

Im weiteren Verlauf des Treffens wurden Fallbeispiele und Verhaltensregeln durchgesprochen, und während die neuen Freiwilligen ihre Wünsche und Gedanken zum Auslandsaufenthalt miteinander teilten, diskutierten die zurückgekehrten Freiwilligen über das, was sie alles aus dem Aufenthalt mitgenommen haben und wie sie sich durch diesen verändert haben. Abends kam dann das Highlight des Treffens: Bilder aus dem Freiwilligenprojekt. Evelyn und Kathrin zusammen mit Megan zeigten jeweils zehn Bilder aus dem Indienprojekt Sumanahalli. Deutlich wurde dabei, dass es sich in nur einem halben Jahr sehr entwickelt hat, so wurden beispielweise die Bäder der Patienten und der Freiwilligen renoviert.

Am Sonntag wurde dann Organisatorisches besprochen wie beispielsweise das Visum, Impfungen und Gepäck. Gemeinsam legten wir einen Weg aus Steinen, auf den jeder ein Wort schrieb, welches ihm wichtig für den Freiwilligendienst war, z. B. Toleranz, Optimismus, gute Wegbegleiter, Vertrauen und Akzeptanz. Am Ende des Freiwilligentreffens feierten wir gemeinsam Gottesdienst in der Hauskapelle.

Wir wollen alle, die auch einmal als Freiwillige im Ausland helfen möchten, oder die noch unentschlossen sind, herzlich zu unserem nächs­ten Freiwilligentreffen vom 8. bis 10.6.2018 in Würzburg einladen.