Claretiner Studenten: Das Frankfurter Seminar wird international

 

Die fünf Studenten, die Fratres Evans aus Kenia, Martins aus Nigeria, Wilibrodus aus Indonesien und Johnson und Ugin aus Indien sind Hoffnungsträger für uns. In der Sprachschule DiD lernen sie momentan Deutsch im Blick auf das erforderliche Studium in St. Georgen, das sie zum Sommersemester aufnehmen wollen. Sie waren bereits in Sankt Georgen und haben den Rektor P. Ansgar Wucher­pfennig kennengelernt. Auch der Oberräder Waldfriedhof, wo unsere verstorbenen Mitbrüder bestattet sind, ist ihnen mittlerweile vertraut. Die Stadt Frankfurt lernen sie durch die Mitbrüder, aber auch vom Sprachinstitut her zusehends kennen. Am liebsten bezeichnen sich die Studenten als „Jung-Claretiner“.

 

v. links n. rechts: Wilibrodus aus Indonesien, Evans aus Kenia, Johnson aus Indien, Martins aus Nigeria, Ugin aus Indien

Sie lernen die Sprache fleißig, auch in der Liturgie und im Psalmengebet. Die Studenten sind talentiert. Manche tun sich musikalisch hervor, andere bei der Gartenarbeit, aber alle helfen mit. Sie lernen neue und alte Loblieder. Angenommen und integriert sind sie inzwischen. Einmal im Monat gehen sie mit ihrem Präfekten P. Stephen Michael und P. Jo­sef Wetz­stein zur Gebetsstunde der Ordensleute in den Dom.

 

Sie fühlen sich allmählich hier zugehörig, obwohl sie ab und zu mal einen Anflug von Heimweh verspüren. Abends, wenn alle ein Stück Wurst bevorzugen, greifen die Jung-Claretiner spontan und gerne zu Nutella. Reis wird ihnen täglich ohne Ausnahme aufgetischt.

 

Wir lachen manchmal herzhaft über manche Ausrutscher und Missverständnisse. Zum Smartphone greifen sie immer wieder, um Kontakte zu pflegen mit den Landsleuten und sich international zu informieren. Sie lieben und üben das Wort „Geistesgegenwart“ und profitieren davon jeden Tag.