Hilfe für Menschen am Rand der Gesellschaft

Ein Claretiner beim Verteilen von Essen Ein Claretiner beim Verteilen von Essen

Die schlimmste Armut ist Einsamkeit und das Gefühl, unbeachtet und unerwünscht zu sein.“ So hat es Mutter Teresa immer wieder betont. In Chennai, der Hauptstadt des südindischen Bundesstaats Tamil Nadu, sieht man oft Menschen auf den Straßen umherirren, die unter dieser Armut leiden. Meist sind es Männer, deren Hoffnung auf Arbeit in der Stadt enttäuscht wurde, und die an der ständigen Ungewissheit „Was wird morgen sein?“ zerbrochen sind.

 

Unsere Mitbrüder gehen ohne Scheu auf diese Menschen zu. Sie nehmen sich ihrer an und konnten durch die Betreuung in unserem Haus „Manasu“ schon viele in ein geordnetes Leben zurückführen.

„Manasu“ bedeutet „gesunder Geist“. Es ist der Name unseres kleinen Hauses in Chennai, in dem die Claretiner ihren Dienst für die verwirrten, seelisch Kranken tun. Dazu gehört:

  • die Menschen auf der Straße aufsuchen
  • ihr Vertrauen gewinnen
  • sie aufnehmen, waschen und anständig kleiden
  • medizinisch und psychisch betreuen
  • Entziehungskur bei Alkohol- und Drogensucht
  • Einübung von Konzentration und Arbeit
  • Sport, Freizeit, Gebet
  • Rückführung zu den Angehörigen
Die Messe wird mit den Bewohnern zelebriert.

Manasu hat sich bewährt. Das Programm läuft seit 2010 mit sehr gutem Erfolg. Das größte Problem momentan ist das kleine Haus. Nur sieben Personen können dort aufgenommen werden. So ist das Hauptanliegen der indischen Claretiner der Bau eines größeren Hauses, damit die Arbeit ausgeweitet werden kann. Aber auch die Kosten für Essen, Alltagsdinge und die ganzheitliche Betreuung wollen gedeckt sein. Wir freuen uns sehr, wenn es Ihnen möglich ist, die Arbeit der Claretiner vor Ort zu unterstützen. – Jeder Euro hilft.